..... der reparierte Rolli.
Endlich konnten Susi und ich heute wieder uneingeschränkt, bis auf nicht behindertengerechte Straßenüberquerungen, Fußwege und Bürgersteige sorglos durch die schwäbische Kleinstadt unsere Runde tätigen. Fast zwei Stunden sind wir durch Krumbach gekommen.
Leider ließ zum Schluss das Wetter etwas nach (es wurde leicht feucht von oben...).
Dieser lange Ausflug tat Susi sichtlich wohl.
Schau'n wir mal nächtste Woche auf dem Flohmarkt....
hwalter104 - 13. Jun, 21:09
Jetzt ist Susis vollausgestatteter Rolli schon seit über vier Wochen defekt. Die Höhenverstellung funktionert nicht mehr - und das in einer Kleinstadt wie Krumbach. Lauter Bürgersteigabsenkungen, die eigentlich keine sind, weil nach dem Rinnstein wieder eine Erhöhung kommt, was das Rolli fahren nicht gerade einfach macht.
Der Rolli ist jetzt seit über einer Woche schon in der Werkstatt - sollte aber nur maximal 2 Tage dort sein, deshalb musste ich Susi in ihrem "normalen" Rolli (ohne Verstellmöglichkeiten und ohne Antrieb) durch Krumbach schieben. Eine Tortur in einem Ort, welcher sich sicher nicht behindertenfreundlich nennen darf. Bürgersteige teilweise so eng, dass man als gehende Person schon Platzangst haben muss - geschweige denn mit einem Rolli. Also auch an vielbefahrenden Hauptstraßen auf der Fahrbahn fahren. Immer wieder Susis ängstlichen Blick auf die fahrenden Autos sehend.
Hoffendlich ist näcchsten Sonntag der andere Rolli wieder repariert, sonst kann ich mit Susi noch nicht mal zur Eisdiele....
hwalter104 - 24. Mai, 18:32
... beim Neurologen war nicht so erfolgreich, wie Susi es sich wünschte.
Als Erstes muss ich versuchen jetzt die OP-Berichte vom September 2006 und Januar 2007 zu bekommen. Danach entscheidet der Neurologe, ob er eine Computer-Tomographie (Bild-Schichtaufnahme) bei Susi macht und ob die OP überhaupt Sinn macht.
Er selbst steht aber sehr skeptisch einer OP gegenüber....
Aber wie heißt es so schön: Schaun mer mal....
hwalter104 - 1. Mai, 22:18
hat Susi am Freitag.
Sie möchte, dass ihr fehlendes Knochenstück im Schädel wieder eingesetzt wird.
Wenn der Neurologe zu dem Ergebnis kommt, dass das Einsetzen des Knochenteiles zu einem positiven Ergebnis führen KANN, das heisst, dass sie erhebliche Fortschritte machen kann, so wird der Eingriff durchgeführt und auch von der Krankenkasse bezahlt.
Wenn nicht, also es bei einen reinen kosmetischen Eingriff bleibt, wären die ca. 45.000 EURO für die OP und Nachsorge von ihr selber zu tragen - aber wovon?
hwalter104 - 28. Apr, 23:05
Wort gehalten.
Bisher ist er mit Lena jeden Monat pünktlich zu Susi gekommen, hat sich für Susi Zeit genommen. Es waren sogar freundliche Worte gefallen. Lena tut Susi gut. Susi ist nach dem Besuch ihrer Tochter wieder aufgebauter, motivierter und auch zuversichtlicher.
Aber warum war dazu erst das Gericht einzuschalten? Warum war S.M. dazu nicht ohne dieses bereit?
hwalter104 - 15. Jan, 23:17
heute ist Susi umgezogen.
Das Chaos war fast perfekt. Die Wohngruppe ist heute in das neue Haus umgezogen. Nach Krumbach. Nichts war, wie es sein sollte. Langsame Änderungen des Chaoses sind vorprogramiert....
hwalter104 - 4. Dez, 15:34
Seit heute hat Susi es schriftlich: Das Amtsgericht hat den Beschluss gefasst, dass sie einmal Monat ihre Tochter Lena sehen darf und dass der geschiedene Ehemann von Susi Lena zu ihr bringen muss.
hwalter104 - 8. Jul, 21:01
Heute ist Susis "endgültiges" Bewegungstrainingsgerät (motoMED Viva I) angekommen. Susi hat etwas enttäuscht geschaut, da sie auf dem Display des "neuen" Gerätes (dasVorgängermodell des Erprobungsgerätes) nicht mehr alles so ablesen kann, wie sie es gewohnt war. Aber das ist ja nicht das Wesentliche, sondern dass sie damit ihre Bewegungsfähigkeit wiederherstellen kann.
hwalter104 - 1. Jul, 20:55